LA VIDA
Die Basis unserer Organisation liegt in Badajoz, einer Stadt in
Extremadura, Spanien.
Badajoz ist die Hauptstadt von der Gemeinde Badajoz in der
Region Extremadura. Badajoz hat ca. 146.000 Einwohner.
In Badajoz wohnt Mariangeles Gomez Sálpico, ein wahrer Engel für die
Tiere.
Sie hat bereits Hunderte aus der Tötungsstation von Badajoz
gerettet und ihnen ein neues Zuhause gegeben. In letzter Zeit
ist sie auch politisch aktiv und hat einen Dachverband
mit 6 anderen Tierschutzorganisationen aus ihrer Umgebung
gegründet.
Mit unserer Organisation wollen wir ihre Arbeit – und damit die
Tiere – unterstützen.
Diese Unterstützung richtet sich auf Projekte in Badajoz und
Umgebung und auf die Adoption von Hunden, die in Spanien
kaum Chancen auf ein neues Leben haben. Darum haben wir uns
entschieden, Hunde zu vermitteln, die es durch ihr Alter und/
oder körperliche Behinderungen – unberechtigt - extra schwer
haben.
Für diese Hunde, die Hilfe so dringend brauchen, suchen wir
Menschen, die bereit sind, ihnen die Liebe zu geben, die sie
verdienen!
BADAJOZ-STICHTING
ACAN
Mariangeles verlor vor
einigen Jahren ihren eigenen Hund, nachdem dieser
weggelaufen war. Der Hund war blind, konnte den Weg zurück
nicht finden und alle Suche blieb erfolglos. Scheinbar fand
jemand den Hund und brachte ihn zu einer Tierärztin. Der
Hund war gechipt – aber die Tierärztin hatte scheinbar keine
Lust, sich die Mühe zu machen, das zu kontrollieren und
schläferte den Hund sofort ein. Ab diesem Moment war es das
Ziel von Mariangeles, andere Hunde vor einem solchen
Schicksal zu bewahren. Jahrelang ging sie jede freie Minute
in die Tötungsstation,
um die Tiere zu
versorgen, mit ihnen zu kuscheln und ihnen
Aufmerksamkeit zu schenken.

Schliesslich gründete sie die Organisation ACAN und im Laufe der
Jahre rettete sie Hunderte Hunde aus der Perrera(Tötungsstation), in
der sie ansonsten nach 20 Tagen den sicheren Tod gefunden hätten.
Die Hunde fing sie hauptsächlich auf ihrem eigenen Gelände hinter
ihrem Haus auf, wo sie grosse Zwinger, ein Freilaufgelände und alle
möglichen Extras gebaut hatte. Von dort aus suchte sie mit der Hilfe
anderer Organisationen und Helfer ein neues Zuhause für die Hunde,
hauptsächlich in Deutschland und den Niederlanden.
Hier
können Sie einige Fotos anschauen, die das Leben in der perrera
zeigen.
VORSICHT, diese Fotos können als schockierend erfahren werden.
Unzählige Hunde wurden durch die Hilfe von Mariangeles gesund (auch
schwer misshandelte und kranke Hunde bekamen durch sie die
Chance auf ein neues Leben, die hohen Kosten für Operationen und
Klinikaufenthalte bezahlte sie grösstenteils aus eigener Tasche)
und bekamen durch ihre Hilfe ein neues Zuhause.
2008 änderte sich die Situation, ein Nachbar zeigte sie bei der
Polizei an, da er die Hunde auf dem Gelände als störend empfand.
Obwohl er der einzige war, und er ausserdem auffiel durch
Aggressivität in Kombination mit Alkoholmissbrauch, wurde ihr
durch eine richterliche Verordnung untersagt, weiterhin Hunde
auf dem Gelände zu halten. Das Gelände wurde von der Polizei
geräumt, die Hunde hatte sie am Tag zuvor bei Freunden und in
einer Hundepension untergebracht.
Auch danach organisierte sie noch proffessionelle Transporte
nach Deutschland und in die Niederlande, auch für andere
Organisationen, mit denen sie zusammenarbeitete. Sie selbst
musste eine Operation an den Augen untergehen, wodurch sie 2
Monate lang das Haus nicht verlassen konnte.
Trotz aller Probleme gab sie nicht auf, sondern beschloss, noch
härter für die Rechte der Tiere zu kämpfen. Noch immer fängt sie
Tiere auf in ihrem Haus, bei Freunden und in der Hundepension –
Hunde, die sie auf der Strasse findet, die zu ihr gebracht
werden – es wurden sogar schon Welpen in einem Müllsack vor
ihrer Haustür ausgesetzt!
Momentan hat ACAN ca. 29 Hunde in Pflegestellen, einige davon im
Haus von Mariangeles, für den Rest muss sie ca. 4 Euro am Tag
bezahlen. Die Hunde von ACAN, die in die Gruppe älterer und/
oder körperlich behinderter Hunde fallen, sehen die
HIER oder
wenn Sie auf “ZUHAUSE GESUCHT” klicken.
FEPAEX

Neben den Aktivitäten von ACAN beschloss sie, auch für eine
bessere Basis zu kämpfen. Sie gründete gemeinsam mit 6 anderen
Tierschutzorganisationen in Extremadura den Dachverband FEPAEX (Federación
de Asociaciones Protectoras de animales de Extremadura), von dem
sie auch die Präsidentin ist.
Diese Organisation richtet sich auf Verbesserungen im Tierschutz
auf höherem Niveau. Sie sin dim Gespräch mit dem Präsident der
Junta, um gemeinsam einen Weg zu finden, die Situation zu
verändern – schwerere Strafen für Misshandlung von Tieren,
Chippflicht, weniger Tötungen, Sterilisations- und
Kastrationsinitiativen sind einige der Ziele von FEPAEX. Der
erste Schritt ist es, um die perreras zu verpflichten,
schmerzfreie Euthanasie anzuwenden. In diesem Moment hört das
Gesetz nach der verpflichteten Auffangzeit für die Hunde auf.
Die Hunde dürfen getötet werden, allein das WIE ist nicht
gesetzlich geregelt. Um Kosten zu sparen, wählen perreras oft
nicht die schmerzfreie Variante.
Unser Ziel ist es, die Arbeit von ACAN und FEPAEX zu
unterstützen – mit Hilfe von Spenden für Projekte und
Hilfsgütern, durch das Weiterleiten von Informationen und
dadurch, dass wir Hunden eine Chance auf ein neues Leben geben
wollen
Wir hoffen auf ihre Hilfe – die Welt verbessern wir nicht allein,
sondern gemeinsam!